Die wichtigsten Grundlagen der Chinesischen Medizin sind die Lehre von Yin und Yang und den fünf Wandlungsphasen oder Elementen, die Lehre vom Qi; d.h. der Lebenskraft.

Yin und Yang

sind Begriffe, die in der chinesischen Philosophie von Anfang an eine zentrale Rolle gespielt haben. Ebenso wird die gesamte chinesische Mythologie durch das Konzept von Yin und Yang geprägt. Die beiden Begriffe stehen für gegensätzliche Prinzipien: mit Yang verbindet sich ursprünglich die Vorstellung des Besonnten und daher Warmen und Hellen, mit Yin der Gedanke an Schattiges und daher Kühles und Dunkles. Weiteren Gegensatzpaaren wird ein Yin- und ein Yang-Pol zugeordnet. So wird insbesondere das Männliche als Yang und das Weibliche als Yin betrachtet.

Die fünf Wandlungsphasen

oder auch Fünf-Elemente-Lehre ist eine daoistische Theorie zur Naturbeschreibung. Die Fünf-Elemente-Lehre prägt die chinesische Philosophie.

Holz bzw. Baum Frühling, Geburt, Wachstum, sauer, Zorn und Leber
Feuer Sommer, Hitze, Freude, bitter, Leidenschaft und Herz
Erde Mitte, Harmonie, Vernunft, süss, Milz und Magen
Metall bzw. Gold Herbst, Ernte, Schleim, scharf und Lunge
Wasser Winter, Sexualität, Furcht, salzig, Niere und Blase

Meridiane

sind in der chinesischen Medizin Kanäle, in denen die Lebensenergie fliesst. Die Lehre kennt 12 Hauptmeridiane. Jeder Meridian ist einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte.